Sommer/Herbst 2025: Die CO₂-Wende

Sommer/Herbst 2025:

Die Fläche wird zur CO₂-Senke

Im Juli installierte NABU-Mitglied Heinz-Georg Scheel ein CO₂-Messgerät auf der Fläche, um Messungen zur Entwicklung der CO2-Emissionen durchzuführen.

Und die ersten Ergebnisse ließen aufhorchen: Vieles deutete darauf hin, dass sich die Fläche von einer Emissionsquelle zu einer CO₂-Senke entwickelt. Tolle Aussichten!

Die CO₂-Wende ist bestätigt

Die Messungen im August und September bestätigten die positive Entwicklung: Die CO₂-Emissionen sanken von zuvor rund 40 Tonnen pro Jahr auf etwa 3 Tonnen. Ende September lagen die laufenden Messwerte stabil bei minus 2 bis 3 Tonnen CO₂.

Damit hat sich die Fläche tatsächlich zu einer Emissionssenke entwickelt. Das heißt konkret: Wurden zuvor Emissionen in der Größenordnung von rund 15.000 Litern Dieselkraftstoff pro Jahr ausgestoßen, werden nun in der gleichen Zeit bis zu 1.132 Liter Diesel-Äquivalent aus der Atmosphäre gebunden.

Neue Fläche, alte Probleme

In den Herbstmonaten Oktober und November haben wir eine weitere Fläche von 15.000 Quadratmetern mit Torfmoosen besiedelt. Die Bedingungen waren herausfordernd: Sehr nasses Wetter und ein früher Herbststurm machten den Einsatz unseres Streuers unmöglich. Stattdessen mussten wir die geplanten 30 Kubikmeter Torfmoose in mühsamer Handarbeit ausbringen.

Um sich mal ein Bild zu machen: Die Fläche war dermaßen durchnässt, dass selbst ein Amphibienfahrzeug keine Chance mehr hatte, ohne Schäden zu verursachen.

Beimpfen in Hand und Maschinenarbeit

Beimpfen in Hand und Maschinenarbeit

Ausblick: Mit Drohnen gegen die Binsen

Die nächste große Aufgabe bleibt das Binsenproblem. Da unsere bisherigen Mähversuche auf den nassen Flächen nicht zufriedenstellend verliefen, planen wir einen neuen Ansatz: Den Einsatz einer Drohne. Dieses Verfahren wird von uns in den kommenden Wochen entwickelt und erprobt.

Es bleibt spannend – also einfach regelmäßig reinschauen hier!

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